Welche Funktion hat das Umschaltfeld? | EMSA Generator

Ein Umschaltfeld, auch Netzumschalter genannt, ist ein elektrisches Gerät, das die Last zwischen dem Stromerzeuger und dem öffentlichen Stromnetz umschaltet. Es ist ein kritischer Bestandteil eines Stromerzeugersystems, da es sicherstellt, dass der Stromerzeuger nur dann Strom liefert, wenn das öffentliche Netz nicht verfügbar ist.

  1. Automatischer Netzumschalter (ATS): Ein automatischer Netzumschalter (ATS) ist ein Umschaltfeld, das die Last automatisch zwischen Stromerzeuger und öffentlichem Stromnetz umschaltet. Dazu erkennt er, wenn das öffentliche Netz nicht verfügbar ist, und startet automatisch den Stromerzeuger, um die Last zu versorgen. Wenn das öffentliche Netz wieder verfügbar ist, schaltet der ATS die Last automatisch zurück auf das öffentliche Netz und stoppt den Stromerzeuger.
  2. Manueller Netzumschalter (MTS): Ein manueller Netzumschalter (MTS) ist eine weitere Art von Umschaltfeld, bei der der Bediener die Last manuell zwischen Stromerzeuger und öffentlichem Stromnetz umschalten muss. Dabei wird die Last manuell vom öffentlichen Netz auf den Stromerzeuger und umgekehrt umgeschaltet.
  3. Zweileiter- und Dreileiter-Umschalter: Es gibt zwei Arten von Umschaltern, den Zweileiter- und den Dreileiter-Umschalter. Beim Zweileiter-Umschalter verbinden nur zwei Leiter den Stromerzeuger mit der Last, beim Dreileiter-Umschalter drei. Der Dreileiter-Umschalter bietet mehr Funktionalität als der Zweileiter-Umschalter.
  4. Synchronisation: Die Synchronisation ist der Vorgang, bei dem Frequenz und Spannung des Stromerzeugers vor dem Zuschalten an das öffentliche Stromnetz angeglichen werden. Dies ist wichtig, um Schäden am Stromerzeuger und an den angeschlossenen Geräten zu vermeiden. Das Umschaltfeld verfügt über eine Synchronisationsfunktion, die es dem Bediener ermöglicht, den Stromerzeuger vor dem Zuschalten mit dem öffentlichen Netz zu synchronisieren.
  5. Sicherheitsfunktionen: Das Umschaltfeld umfasst außerdem Sicherheitsfunktionen wie Überstrom-, Überspannungs-, Unterspannungs-, Überfrequenz- und Unterfrequenzschutz sowie Übertemperaturschutz.
  6. Fernsteuerung: Einige Umschaltfelder verfügen über eine Fernsteuerungsfunktion, mit der der Bediener das Umschaltfeld aus der Ferne überwachen und steuern kann. Diese Funktion ist nützlich, um das Umschaltfeld von einem entfernten Standort aus zu überwachen und zu steuern.

Zusammenfassend ist ein Umschaltfeld, auch Netzumschalter genannt, ein elektrisches Gerät, das die Last zwischen dem Stromerzeuger und dem öffentlichen Stromnetz umschaltet. Es gibt zwei Arten von Umschaltfeldern, den automatischen Netzumschalter (ATS) und den manuellen Netzumschalter (MTS), sowie zwei Arten von Umschaltern, den Zweileiter- und den Dreileiter-Umschalter. Das Umschaltfeld umfasst außerdem Sicherheitsfunktionen wie Überstrom-, Überspannungs-, Unterspannungs-, Überfrequenz- und Unterfrequenzschutz sowie Übertemperaturschutz, und einige Umschaltfelder verfügen über eine Fernsteuerungsfunktion. Wenn sichergestellt wird, dass das Umschaltfeld ordnungsgemäß funktioniert und gewartet wird, können Unternehmen gewährleisten, dass ihr Stromerzeuger sicher und effizient arbeitet.